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Wandern und Radfahren auf gemeinsam genutzten Wegen: Rücksichtnahme und Umweltschutz
Auf Mehrzweckwegen teilen sich Wanderer und Radfahrer die Route. Beschilderung zu beachten, Vorfahrtsregelungen zu befolgen und auf dem Weg zu bleiben hilft, andere Menschen, Wildtiere und Pflanzen zu schützen.
Was es bedeutet, einen Weg gemeinsam zu nutzen
Ein Mehrzweckweg ermöglicht es verschiedenen Nutzergruppen – etwa Wanderern, Radfahrern und in manchen Fällen Reitern –, dieselbe Route zu nutzen. Nicht alle Wege sind für Fahrräder zugelassen: Einige Abschnitte oder Wege sind Fahrrädern oder Fußgängern vorbehalten. Deshalb empfiehlt es sich, vor dem Aufbruch die Parkkarte und die Beschilderung zu prüfen. (National Park Service, „Types of Trails“).
Die Vorfahrt richtet sich nach den örtlichen Hinweisen
Auf gemeinsam genutzten Wegen beginnt Rücksichtnahme damit, herauszufinden, wer warten oder ausweichen sollte. Beschilderung und Regeln können von Park zu Park unterschiedlich sein. Daher sollte man keine allgemeingültige Regel voraussetzen, sondern der Wegbeschilderung und den Anweisungen der örtlichen Behörde folgen. Der National Park Service empfiehlt, sich mit den Vorfahrtsregeln des Weges vertraut zu machen und sie einzuhalten. (National Park Service, „Hiking Etiquette“; „Types of Trails“).
Auf dem Weg zu bleiben verringert auch Schäden
Wer den Weg verlässt, kann bestimmte Pflanzen und Tiere schädigen oder töten und nahegelegene Ökosysteme beeinträchtigen. Auf dem Weg zu bleiben, keine Steine, Pflanzen oder anderen Gegenstände zu entfernen und Wildtiere nicht zu stören sind Verhaltensweisen, die sowohl der Umwelt als auch den Besuchern zugutekommen. Sich einem Tier zu nähern und dafür den Weg zu verlassen, kann außerdem seinen Lebensraum beeinträchtigen und die Person gefährden. (National Park Service, „Hiking Etiquette“).
Weniger Lärm und mehr Aufmerksamkeit für die Umgebung
Der National Park Service rät, den Lärm elektronischer Geräte zu begrenzen: Viele Wildtierarten sind zur Kommunikation auf natürliche Geräusche angewiesen, und Störungen können ihre Überlebenschancen verringern. Außerdem empfiehlt er, auf die Umgebung zu achten, um Menschen, Wildtiere und deren Lebensräume zu schützen. (National Park Service, „Hiking Etiquette“).
Ein Beispiel für Planung, keine allgemeingültige Regel
Ein Hinweis des Big-Bend-Nationalparks beschrieb eine überarbeitete Umweltprüfung für den Vorschlag eines gemeinsam genutzten Wander- und Mountainbikewegs, der in zwei Phasen und über ungefähr zehn Meilen in der Nähe von Panther Junction angelegt werden sollte. Der Vorschlag verglich diese Alternative mit dem Verzicht auf Maßnahmen und mit dem Bau eines ausschließlich für Fußgänger bestimmten Weges; das Dokument bezeichnete die Mehrzweckvariante als bevorzugt. Es handelte sich um einen Vorschlag, der öffentlich geprüft wurde, nicht um einen Beleg dafür, dass der Weg gebaut wurde oder dass in anderen Parks dieselben Bedingungen gelten. (National Park Service, „Revised EA on Multi-Use Trail“).
Quellen
- Revised EA on Multi-Use Trail · www.nps.gov
- Hiking Etiquette · National Park Service
- Types of Trails · National Park Service